Lancierungsanlass «Campus für Demokratie»

 

Die nationale Plattform für politische Bildung und Partizipation ist lanciert


Im Beisein von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga wurde heute im Kursaal Bern der «Campus für Demokratie» lanciert. Die nationale Plattform für politische Bildung und Partizipation ist ein Projekt der Stiftung Dialog in Zusammenarbeit mit der neuen Helvetischen Gesellschaft – Treffpunkt Schweiz (NHG-TS). Ziel ist es, die politische Bildung und Partizipation in der Schweiz nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.

Am Lancierungsanlass des «Campus für Demokratie» hat Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga eine Grussbotschaft an die Anwesenden gerichtet und in einem feierlichen Akt die «Charta Demokratie» unterzeichnet. «In der direkten Demokratie der Schweiz, in dem die Bürgerinnen und Bürger so viel Verantwortung übernehmen, braucht es die Bevölkerung, die sich zu komplexen Vorlagen eine Meinung bildet, die mitredet und engagiert an demokratischen Prozessen teilnimmt», sagte Sommaruga. Sie unterstrich speziell die Bedeutung der politischen Bildung und Partizipation, gerade auch von Jugendlichen. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, darunter 107 National- und 34 StänderätInnen, Bildung, Forschung und Wirtschaft haben es ihr gleichgetan und unterstützen damit die Idee und den Aufbau des «Campus für Demokratie».

Der «Campus für Demokratie» zielt darauf ab, die politische Bildungs- und Partizipationsarbeit in der Schweiz nachhaltig zu stärken, um junge Schweizerinnen und Schweizer sowie Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund für politische Prozesse zu begeistern. Die nationale und politisch unabhängige Plattform soll künftig als kompetente Ansprechpartnerin auf allen Ebenen der politischen Entscheidungsfindung wirken. Akteure aus den Bereichen Bildung, Jugendarbeit und Forschung werden stärker miteinander vernetzt, dadurch können vorhandene Synergien besser genutzt und koordiniert werden.

Die Geschäftsstelle des «Campus für Demokratie» wird bis im Januar 2016 aufgebaut, bevor die Tätigkeitsbereiche wirksam werden. In der Aufbauphase wird der «Campus fürDemokratie» durch die Avina Stiftung, das Bundesamt für Sozialversicherungen und einige Kantone getragen.